Von Gérard Mura
(Übersetzung aus dem Französischen)
"La pilule de plaisir" ("Die
Lustpille")
(...) Als zweites Stück der Saison hat das "Théâtre
Alsacien de Cernay" (TAC) eines der österreichischen Autorin Erika
Kainberger-Kapeller ausgewählt. "Ich habe ihre Arbeit übers Internet
gefunden. Sie ist sehr bekannt in ihrem Land und schreibt alle ihre Stücke für
ihre Theatergruppe", unterstreicht Jean-Pierre Fellmann. (...) Der Text,
der das Thema "Viagra" in Szene setzt, musste ins Elsässische
übersetzt werden. (...) "Es war nötig, die Redewendungen zu adaptieren und
sicherzustellen, dass der Humor genauso stark transportiert wird wie in der
österreichischen Version."
Dieses "etwas gewagte" Stück spielt in der Ordination einer Urologin: (...) Einer der Patienten hat Probleme, "unter der Bettdecke" seinen Mann zu stehen - seine Ehefrau und seine Geliebte werden immer fordernder. Ein anderer Patient erlebt eine total andere Situation, da seine Frau zum siebenten Kind schwanger ist und ihre Ruhe haben will. Der Ehemann, der keinem "Sirenenruf" widerstehen kann, verlangt von der Ärztin eine Pille, um seine Libido zu beruhigen. (...) Die drei Akte sind manchmal in ihrer Inszenierung "gewagt", aber ohne jemals vulgär zu sein. Lachen wird garantiert!